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Foto: NPorts
An der markierten Position im Außenhafen soll der neue Großschiffsliegeplatz realisiert werden.
Foto: NPorts
NPorts baut in Emden
Veröffentlicht am 03.04.2025

Im Sommer soll im Emder Außenhafen mit dem Bau eines neuen Liegeplatzes für Großschiffe begonnen werden. Der Bau ist Teil eines Projekts zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Hafens und steht im Zusammenhang mit der geplanten Tidesteuerung der Ems über das Emssperrwerk bei Gandersum. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Ökologie des Flusses zu verbessern, der seit Jahren unter Schlickablagerungen leidet. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant.

Durch die Tidesteuerung wird voraussichtlich die Wassertiefe der Liegeplätze im Emder Außenhafen bei Niedrigwasser um etwa 40 Zentimeter sinken. Dies würde dazu führen, dass Auto- und Militärtransporter sowie Frachter nicht mehr wie bisher vollständig entladen werden können. Aus diesem Grund soll eine neue Kaje gebaut werden, die an die Veränderungen durch die Tidesteuerung angepasst ist.

„Der neue Großschiffsliegeplatz und die Tidesteuerung gehören zusammen“, erklärt Holger Banik, Geschäftsführer der landeseigenen Hafeninfrastrukturgesellschaft Niedersachsen Ports (NPorts). „Wir möchten die Umsetzung der Tidesteuerung ermöglichen, damit der Masterplan Ems auch erfolgreich umgesetzt werden kann“, so Banik weiter. Der Masterplan Ems umfasst eine Reihe von Maßnahmen, wobei die Tidesteuerung einen wichtigen Bestandteil darstellt.

Der neue Liegeplatz für Großschiffe soll in der 330 Meter langen Lücke zwischen dem Emspier und dem Emskai entstehen. NPorts rechnet mit Kosten von bis zu 70 Millionen Euro.

Der Emder Hafen setzt sich aus dem Außen- und Binnenhafen zusammen, die durch die Große Seeschleuse miteinander verbunden sind. Dort wird derzeit ein umfangreiches Bauprojekt durchgeführt: Die zehnjährige Sanierung der Schleuse bei laufendem Betrieb. In mehreren Phasen werden die Schleuse saniert, die Maschinen und Elektrotechnik modernisiert und der Hochwasserschutz nachgerüstet. Acht Teilaufträge im Wert von insgesamt 40 Millionen Euro wurden bereits vergeben. Die Gesamtkosten für die Sanierung werden auf mindestens 100 Millionen Euro geschätzt.

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